Serie IV

Galerie 16b, Zürich

Im Mittelpunkt dieser Serie steht der moderne Mensch, dessen Lebensräume zwischen Realität, Virtualität und Konsumwelt zersplittern. Die drei Werke entfalten vielschichtige Bildräume, in denen verschachtelte Architektur, digitale Codes, verfremdete Figuren und Symbole der Konsumgesellschaft aufeinandertreffen. Wiederkehrende Motive, Spiegelungen und Collagen verdichten sich zu komplexen Geflechten, die Orientierungslosigkeit und Transformation sichtbar machen und zugleich Fragen nach Identität, Vergänglichkeit und den Spuren unserer Zivilisation stellen.

Bilder

Serie IV

Serie IV – Werk 3

175 x 173 cm
2025

Serie IV – Werk 1

173 x 177 cm
2025

Serie IV – Werk 2

177 x 175 cm
2025

Über die Serie

Durch Übermalungen, Collagen, Drucke und verschiedene Materialien entstehen neue Bildebenen, die eine starke Tiefenwirkung erzeugen und Einblicke in reale, surreale und digitale Räume eröffnen. Werbung, Film, Kunstgeschichte und digitale Codes bilden ein dichtes Geflecht, das aktuelle Themen aufgreift und zugleich vieldeutig bleibt.

Die drei Werke zeigen unterschiedliche Facetten: verschachtelte Räume, die an eine Matrix erinnern und die Identität des Menschen in Frage stellen; eine verfremdete Figur, die orientierungslos zwischen farbigen Fragmenten und fantastischen Gestalten wirkt; sowie eine zerknitterte Cola-Dose, Abfallberge und Fischskelette als Sinnbilder für Konsum und Zerstörung. In allen Arbeiten finden sich die Initialen der Künstler – verfremdet und verborgen – als Verweis auf Identität und kollektives Schaffen.